Porträt von V. Diel, Softwarearchitekt

Direkter Ansprechpartner statt Agentur-Kette.

Seit rund 15 Jahren entwickle ich Software – heute als Softwarearchitekt und Einzelunternehmer in Gödenroth im Hunsrück, davor in der Enterprise-Entwicklung für das Gesundheitswesen und in der Forschung an der Universitätsmedizin Mainz.

Mein Fundament ist ein Informatikstudium mit Schwerpunkt Mathematik und Big Data. Darauf folgten Jahre bei CompuGroup Medical – zuletzt als Technical Lead Java für Software, die in Praxen und Kliniken läuft – und seit 2023 die Rolle als Softwarearchitekt bei der Kybernetik-IT GmbH. Parallel dazu entwickle ich seit 2020 freiberuflich, unter anderem Studienplattformen für die Universitätsmedizin Mainz.

Künstliche Intelligenz ist fester Bestandteil meines Entwicklungsprozesses: Sie beschleunigt Recherche, Prototyping, Implementierung, Tests und Dokumentation. Der entscheidende Unterschied liegt in der Bewertung – ich lese und verstehe jeden Code, den ich ausliefere. Architektur, Qualität und langfristige Wartbarkeit bleiben professionelle Entscheidungen, keine Zufallsprodukte. Sie arbeiten dabei direkt mit mir: kurze Wege, klare Aussagen und Verantwortung, die nicht zwischen Zuständigkeiten verschwindet.

Rolle
Konzeption, Architektur, Entwicklung, Betrieb
Abschluss
M.Sc. Informatik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Arbeitsweise
Direkte Zusammenarbeit, iterativ, langfristig angelegt

V. Diel Softwarearchitekt · M.Sc. Informatik

AnspruchLesen, nicht nur erzeugen

Code erzeugen kann heute jeder. Ihn zu verstehen ist die Arbeit.

KI-Werkzeuge schreiben in Minuten, wofür früher Tage nötig waren. Ob das Ergebnis korrekt, sicher und in zwei Jahren noch wartbar ist, sieht nur, wer Code lesen kann – und weiß, was er liest.

Billig geworden
Code schreiben, Boilerplate, Prototypen, Dokumentation
Geblieben
Bewerten, entscheiden, Fehler finden, Verantwortung tragen
  • Review

    Jede Zeile wird gelesen.

    Ob von Hand oder von einem KI-Modell geschrieben: Code wird auf Korrektheit, Sicherheit, Nebenwirkungen und Wartbarkeit geprüft, bevor er ausgeliefert wird. Das setzt voraus, ihn zu verstehen – nicht nur, ihn zu erzeugen.

  • Architektur

    Entscheidungen, die tragen.

    Als Softwarearchitekt und Technical Lead habe ich Systeme entworfen, die über Jahre und mit ganzen Teams wachsen mussten. Datenmodell, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten werden so geschnitten, dass die Software auch in fünf Jahren noch erweiterbar ist.

  • Fehleranalyse

    Ursache statt Symptom.

    Third-Level-Support für Medizinsoftware heißt: Fehler finden, die vorher niemand erklären konnte. Fremden Code lesen, Verhalten nachvollziehen, die eigentliche Ursache beheben – auch in Systemen, die andere gebaut haben.

  • Grundlagen

    Informatik, nicht nur Frameworks.

    Master in Informatik mit Schwerpunkt Mathematik und Big Data. Algorithmen, Komplexität und Datenstrukturen sind Handwerkszeug – deshalb erkenne ich, wann eine schnell erzeugte Lösung unter echter Last nicht mehr funktioniert.

WerdegangPraxis & Studium

Aus der Industrie, nicht vom Baukasten.

Vor der Selbstständigkeit: Enterprise-Software für das Gesundheitswesen, Forschungssoftware an der Universitätsmedizin, dazu ein Informatikstudium mit mathematischem Schwerpunkt. Das ist der Maßstab, den ich an jedes Projekt anlege – auch an ein kleines.

Stationen

  1. Seit 2023

    Softwarearchitekt

    Kybernetik-IT GmbH

    Technische Verantwortung für Softwarelösungen: Architektur entwerfen, Entscheidungen begründen, Umsetzung begleiten.

  2. Seit 2020

    Freelance Developer

    Selbstständig · Gödenroth

    Webapplikationen und Websites für Unternehmen und die Universitätsmedizin Mainz – u. a. marena und ken, beide im laufenden Studienbetrieb.

  3. 2022 – 2023

    Technical Lead Java

    CompuGroup Medical SE & Co. KGaA · Koblenz

    Features planen und konzipieren, gewachsene Systeme refaktorieren, Third-Level-Support – für Software, die in Praxen und Kliniken läuft.

  4. 2017 – 2022

    Software Developer Expert

    CompuGroup Medical SE & Co. KGaA · Koblenz

    Backend mit Java und Spring Boot, Frontend mit TypeScript, React und Angular. Onboarding und Mentoring neuer Kollegen.

  5. 2016 – 2020

    Wissenschaftliche Hilfskraft

    Universitätsmedizin Mainz

    Front- und Backend eines Online-Selbsthilfeprogramms – Forschungssoftware, die in einer Studie bestehen musste.

Ausbildung

  1. 2017

    Master of Science Informatik

    Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Naturwissenschaftliche Informatik, Schwerpunkt Mathematik und Big Data

  2. 2014

    Bachelor of Science Informatik

    Johannes Gutenberg-Universität Mainz

  3. 2010

    Abitur

    Wirtschaftsgymnasium Simmern

    BWL, VWL, Mathematik

Positionierung

Fundiert im Studium.Geprägt in der Industrie.Beschleunigt durch KI.


Diese Kombination verkürzt den Weg von der Idee zur fertigen Software: KI-Werkzeuge liefern schnelle Prototypen und nehmen Routinearbeit ab. Studium und Industrieerfahrung sorgen dafür, dass aus dem Prototyp ein System wird, das im Betrieb besteht.

KI schreibt Code in Sekunden. Ob er richtig ist, sieht nur, wer ihn lesen kann.

Die technische Verantwortung bleibt bei mir: Architektur, Review und die Entscheidung, was in Produktion geht – und was nicht.

Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen.

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